Kaum einer, der sich nicht mit dem Schönsein beschäftigt – möchten wir doch alle, dass unsere innere Schönheit auch im Äußeren sichtbar ist. „Schönheit ist überall ein gar willkommener Gast", pflegte schon Johann Wolfgang von Goethe zu sagen und dies mag sicherlich auch auf die verborgenen Inhalte von Schränken und Schubladen unserer Badezimmer zutreffen, in denen sich unzählige Tiegel & Tuben finden, um damit unsereiner Schönheit den richtigen Anstrich zu verpassen. Meist verbergen sich hinter diesen scheinbaren Beauty-Schmeichlern doch eher Beauty-Heuchler, die unserer Gesundheit keinen großen Gefallen tun. Um sich im Dschungel echter und unechter Schönheitsspezialisten besser zurechtfinden zu können, präsentiere ich dir hier eine Auswahl guter & natürlicher Produkte.

 

Balm_you_250.png

Balsam für die Haut

Balmyou entdeckte ich, als ich auf der Suche nach Sheabutter war. Die in diesen Produkten verwendete Nilotica-Sorte aus Uganda gilt als die Königin der Sheabutter und wird auch als Crème Royale bezeichnet. Sie duftet zart, hat eine seidenweiche Textur und ist besonders reich an Vitaminen und Olein. Diese aus Nilotica Nüssen gewonnene Creme soll zellregenerierende, antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Bereits nach der ersten Anwendung der balmyou Nilotica Sheabutter fühlte sich meine empfindiche Haut beruhigt und streichelzart an. Die Creme lässt sich leicht auftragen und zieht sofort ein, ohne einen störenden Glanz zu hinterlassen.

 Weiterlesen

Auch die Verpackung ist – wie der Inhalt selbst – edel und minimalistisch gehalten: Ein schöner Glastiegel mit einem Deckel aus schnell nachwachsendem Bambus, den man auch später noch wunderbar als wertigen Gegenstand weiternutzen kann.
Ebenso wie die Creme erfüllt auch der Deo-Stick den Anspruch von balmyou, ressourcenschonend und nachhaltig zu produzieren: Die Verpackung besteht komplett aus Graspapier, welches man einfach über das Altpapier entsorgen kann. Das fühlt sich gut an! Auch hier sind nur wenige und dafür kostbare, natürliche Inhalttstoffe enthalten, wie die Nilotica Sheabutter, Moringa Öl, Natron, Kokos und Sonnenblumenwachs. Mit diesen 5 Zutaten, welche ich auch guten Gewissens in einem selbst hergestellten Deo verwenden würde, hat man hier ein wunderbares Produkt in der Hand, welches sowohl wirksam als auch pflegend und gut für die Umwelt ist. Die Produkte von balmyou sind komplett vegan und werden nicht an Tieren getestet. Außerdem unterstüzt das Unternehmen soziale Projekte in Uganda.
Rundum gut, finde ich!
Mehr über balmyou kannst du hier erfahren: www.balmyou.com

 

Natron_250.png

Basischer Schönheitsexperte

Wer mein Buch Ich mach mich gesund kennt weiß, dass ich ein großer Fan von Natron bin. Natron ist ein Experte in allen Lebenslagen und nicht nur im Haushalt als Putz-, Wasch- und Reinigungsmittel unschlagbar vielfältig und umweltschonend sondern ebenso im Bereich Gesundheit und Schönheit. Dieses weiße Gold wird von Selbstanwendern und Minimalisten beispielsweise zur Zahnpflege, als Deo, Dusch- oder Gesichtspeeling sowie für Basenbäder genutzt. Bei der Auswahl des richtigen Produkts achte ich auf ein besonders reines Natron, welches man z. B. in Form von Arm & Hammer Pure Baking Soda oder Bob`s Red Mill Baking Soda bekommt. Beide Produkte sind frei von Aluminum und Rieselhilfen und sind natürlichen Ursprungs, da sie in Amerika aus Natursteinschichten abgebaut werden. Du findest diese Produkte im gut sortiertem Fachgeschäft oder auch in Internetshops.

 

Seife_250.png

Seifenträume

Ökologisch hergestellte Seifen oder Naturseifen sind ein gutes Produkt par excellence, denn diese kommen meist völlig ohne Verpackung daher, sind ergiebig und äußerst vielseitig zu verwenden. Ist es nicht wunderbar, auf unzählige Plastikverpackungen zu verzichten und sein Badezimmer stattdessen mit einer schönen Seifenschale zu bestücken? Solche kompakten Seifenträume gibt es mittlerweile in allen möglichen Farben und Düften und oftmals kann man sie sogar von regionalen Seifenmanufakturen ums Eck beziehen, welche ihre kleinen Kostbarkeiten z. B. auch in Bioläden in der Nähe anbieten. Solche Seifen sind Minimalsmus pur, denn man kann sie je nach Inhaltsstoffen sowohl für die Körper,- Gesichts- als auch Haarreinigung verwenden.

Weiterlesen

Ein Klassiker ist die Marseiller Seife, welche ursprünglich nur aus Olivenöl und Natriumcarbonat bestand. Dieses stammte damals aus der Asche von Pflanzen, welche in salzhaltigen Umgebungen wuchsen. Die Marseiller Seife geht auf die Aleppo-Seife aus Syrien zurück, welche seit Tausenden von Jahren verwendet wird. Hier war nebst Olivenöl und Soda auch Lorbeer enthalten. Auch heutzutage werden Naturseifen aus wenigen aber dafür guten Zutaten hergestellt: Basis sind biologische Pflanzenöle wie z. B. Olivenöl, Kokosöl oder Mandelöl, welche mit einer Lauge verseift werden. Dazu gesellen sich je nach Seife noch duftende Kräuter, Kakaobutter, Sheabutter, ätherische Öle oder Pflanzenextrakte.